In Pöllau ist zu Fasching der Bär los

Es ist eine wilde Geschichte, die sich da entspinnt: Der Bär reißt ein Kalb, wird daraufhin vom Wilderer erlegt. Dummerweise beobachtet der Jäger die ganze Szene und bringt den Wilderer vor Gericht – sehr zum Unmut des Bauern, der den Wilderer gegen den Jäger verteidigt. Eine heitere Gerichtsverhandlung ist die Folge, die den Zuschauern so manche Lachträne in die Augen treibt. Neu ist das Spektakel freilich nicht: Vermutlich seit dem 17. Jahrhundert, spätestens aber seit dem 18., ist die aufwendige „Bärenjagd“ unverzichtbarer Teil der Faschingrennen in Pöllau am Greim. Und somit auch seit einigen Jahren immaterielles Kulturerbe der Unesco. Alle fünf Jahre wird das „Bärenjagen“ zur Aufführung

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