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Bergknappen in der Silbergrube Oberzeiring

Um den Zeiringer Bergbau ranken sich viele Geschichten. Der größte der Ostalpen sei er gewesen, die Knappen wären reiche Männer gewesen, und seit sie ihrem Übermut freien Lauf ließen, sei der Ort verflucht!...? Fest steht: Es gibt weitläufige Stollen, die eine faszinierende Geschichte erzählen. Von Knappen, die in Rauch und nahezu ohne Licht Erz schürften. Von Zeiringer Pfennigen die für den mittelalterlichen Menschen „normales Geld“ waren. Wer heute in die Silbergrube einfährt, wird in jedem Fall einen uralten Mythos erleben können, der die Menschen viele Jahrhunderte in seinen Bann zog .....und noch immer zieht.

Danke an Robert Reif und Johannes Pfandl die sich als Knappen dargestellt haben.

Durch frühgeschichtliche Funde kann der Silberabbau in diesem Gebiet im oberen Pölstal schon vor 1000 v. Chr. nachgewiesen werden. Oberzeiring mit dem ehemaligen größten Silberbergwerk der Steiermark wurde 1265 urkundlich erstmals erwähnt und 1279 zum Markt erhoben. Oberzeiring war bis ins späte Mittelalter für sein bedeutendes Silberbergwerk berühmt. Bereits im 13. Jahrhundert war Oberzeiring im Besitz aller Rechte einer Bergstadt. Besonders bedeutsam war das 1284 verliehene Münzrecht zum Prägen des silbernen „Zeyringer Pfennigs“. Der Markt war bis 1663 auch der Sitz des Berggerichtes. Neben den unterschiedlichen geschichtlichen Betrachtungen gilt jedoch als wahrscheinlich, dass durch einen Wassereinbruch das Silberbergwerk 1361 „abgesoffen“ ist, wobei der Chronik nach 1400 Bergleute ertrunken sind. Immer wieder wurde in den folgenden Jahrhunderten erfolglos versucht das Wasser aus dem Berg zu bringen, um an das Silber zu kommen. Im Jahr 1958 hat der Fremdenverkehrsverein einen kleinen Teil des ehemaligen Silberbergwerkes als Schaustollen für Besucher zugänglich gemacht und einen Museumsraum eröffnet. Neben verschiedenen Tongefäßen, eisernen Grubenlampen und hölzernen Erzschüsseln sind auch Prägestempel zum Prägen von Münzen, verschiedene Mineralien und das 1957 mitten in der Marktgemeinde entdeckte illyrische Brandgrab aus der Zeit um 900 v. Chr. zu sehen. Quelle http://www.silbergruben.at

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