Murtaler Troadsuppe

Gerichte mit Geschichte

Nahezu jedes Gericht hat seine Geschichte, wie und warum es entstanden ist, wer es erfunden oder mit neuen Zutaten

nachgekocht hat. Oft erzählen die alten Rezepte auch von einer entbehrungsreichen Zeit. Einer Zeit, in der mit viel Erfindungsgeist aus dem, ,,was da war", nahrhafte und schmackhafte Speisen zubereitet wurden. Heute können wir mit diesen Gerichten auf eine kulinarische Zeitreise gehen. Jede Region und Familie hat dabei ihre eigenen Gerichte mit Geschichte und es lohnt sich, auch einmal über den Tellerrand zu blicken. Das kulinarische Erbe im Murtal ist einfach unglaublich vielfältig. Und mit regionalen Zutaten kochen ist damals wie heute besonders wertvoll. Im oberen Murtal, Gemeinde Muhr gibt es noch einige Troadkästen. Eines der ältesten ist der Altwirtkasten, der Kasten wurde 1726 errichtet,

wie man an der Jahreszahl oberhalb der Eingangstüre sehen kann.


Geschichte zum Troadkasten

Es wurde hauptsächlich für die Aufbewahrung von Getreide, aber auch anderer wertvoller Güter des jeweiligen Bauernhofes verwendet. Zum Schutz vor Feuer wurde er abseits des Bauernhofes errichtet. Da Bauernhäuser aus Holz immer wieder Bränden zum Opfer fielen, wurden das überlebenswichtige Saatgut, Lebensmittel und auch Wertgegenstände zwar im Hofverband, aber dort in frei stehenden gemauerten Getreidekästen gelagert. Ab dem 16. Jahrhundert begann man die hölzernen Getreidekästen durch steingemauerte zu ersetzen. Man nimmt an, dass sie von Wandermaurern aus dem oberitalienischen Raum errichtet wurden, die auf der Tauernstraße zu den Großbauten der Fürsterzbischhöfe nach Salzburg zogen.

Qelle: Salzburg Wiki




Zutaten

(4 Personen) von Brigitte Quehenberger

  • Majoran,Thymian,Lorbeerblatt

  • 1Salz und Pfeffer

  • Suppenwürze, trocken20g

  • 1 Ei Regional

  • 0,5 L lauwarmes Wasser

  • 20g Haferflocken, fein Regional

  • 20g Dinkelflocken Regional

  • 15g Rollgerste Regional

  • 15g Tauernroggen Regional

  • 60g Knollensellerie Regional

  • 1 Stk. gelbe Karotte Regional

  • 20g Bauch Speck Regional

  • 1 kleine Zwiebel Regional

  • 2 EL Butterschmalz Regional.

Zubereitungszeit: 30 Minuten . Schwierigkeit: leicht

Wenn man möchte kann man noch zusätzlich Würste dazu essen oder einfach mit Salat oder Brot genießen.


Zubereitung


  • Karotten, Sellerie und Zwiebel schälen.

  • Gemüse und Speck in kleine Würfeln schneiden.

  • Zwiebel in Butterschmalz anrösten, den Speck und das Gemüse dazugeben und kurz mitrösten.

  • Das Getreide waschen und zum Gemüse/Speck-Gemisch geben und auch kurz mitrösten.

  • Mit warmen Wasser auffüllen, salzen und pfeffern und alle Kräuter dazugeben. Alles kurz für 10 Minuten aufkochen lassen und für 2:30 Std. in die Kochkiste zum langsames Garen geben.

  • Pochiertes Ei einen Topf bis zur Höhe von ca. 4 – 5 cm mit Wasser füllen, Salz dazugeben und wenige Tropfen Essig hinzufügen. Das Wasser erhitzen. Hierbei kommt es jetzt auf die richtige Temperatur an. Wenn das Wasser zu kalt ist, trennt sich das Ei sofort. In zu heißem Wasser wird das Eiweiß zu schnell fest und das Eigelb kann nicht nachgaren. Das Wasser sollte also nicht kochen und kurz vorm Simmern sein. Damit es leichter ist, kannst du das Wasser zunächst einfach zum Kochen bringen und anschließend die Temperatur senken.

Wenn man möchte kann man noch zusätzlich Würste dazuessen oder einfach mit Salat oder Brot genießen.


Die Kochkiste vereinfacht die Zubereitung warmer Speisen, denn der Topf wird einfach nach kurzem Aufkochen in die Kiste gepackt und bleibt sich selbst überlassen. „Nichts läuft über oder brennt an und dabei wird auch noch Energie gespart. Die Kochkiste eignet sich sehr gut zum Kochen von

Es brennt nichts an im Homeoffice

Auch fürs Kochen im Homeoffice ist die Kochkiste – heute natürlich für IHN und SIE – sehr gut geeignet, denn die Gerichte köcheln nach kurzem Aufkochen in der Kochkiste unbeaufsichtigt weiter So kann ohne lästige Küchengerüche und ohne die Küche aufzuheizen stundenlang geschmort werden. Reis, Linsen, Kichererbsen, Ragouts und Suppen lassen sich so mühelos zubereiten.


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