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Maibaum aufstellen, Maibaumfeier – Traditionen in Murtal

Es ist jedes Jahr wieder eine Freude zu sehen, wie sehr diese Tradition aufrecht erhalten und zelebriert wird. An den zentralen Plätzen in fast jeder Gemeinde in Murtal wird am Tag zum 1. Mai der Maibaum, ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebensfreude, aufgestellt. So auch gestern im Ort Gobernitz (Knittelfeld), Huptplatz Judenburg und in Murdorf bei Judenburg.

Das Maibaum-Aufstellen

Das Aufstellen des mächtigen Baumes, geschmückt mit grünem Kranz bzw. Kränzen und bunt wehenden Bändern, ist in ganz Österreich gebräuchlich. Im Jahr 1466 wurde der festliche Baum in Österreich erstmalig belegt. Rund um das Maibaumaufstellen gibt es zahlreiche Traditionen. Ein ungeschriebenes Gesetz schreibt vor, dass das Aufstellen allein mit Muskelkraft und mit Hilfe von Stangen zu geschehen hat.

Ursprünglich wurde die Birke zum traditionellen Baum Anfang Mai erkoren, weil diese als erster Baum aus ihrer Winterstarre erwacht. Die Birke gilt außerdem als Symbol für Kraft und Anmut, Lebenswillen und Trost, Licht sowie Heiterkeit.

Heutzutage wird auch gerne die Fichte verwendet. Sie treibt im Wonnemonat Mai aus und gilt als festliches Symbol für die Ankunft des Lichtes wie der Wärme.

Das Maibaum-Stehlen

In der Nacht zum 1. Mai muss der Baum streng bewacht werden. Ein alt eingesessener Brauch ist nämlich das Maibaumstehlen. Meist versuchen Gruppen benachbarter Gemeinden, den Baum des jeweils anderen Ortes zu stehlen. Der Tradition nach wird der gestohlene Maibaum mit größeren Mengen an Bier ausgelöst.

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