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Goldbergbau in Pusterwald

Mit etwas Glück kann man in den Wölzer Tauern auf Gold stoßen. Der Scharnitzbach spült das funkelnde Edelmetall nämlich zu Tal. In Pusterwald kann man die hohe Kunst des Goldwaschens lernen.

Eine mit 25. Juli 1453 datierte Urkunde im Grazer Archiv führt in die Anfänge des Goldschürfens in den ,,Wölzer Tauern“ und somit auch in Pusterwald zurück. Um diese Zeit geistern auch im alpenländischen Sagengut die Venedigmandeln auf. Um etwa 1500 n. Chr. dürfte der Venezianer Andreas Stuby die steirischen Berge recht erfolgreich durchstreift haben, um hernach selbstgefällig zu berichten, er habe mehr als 2 Tonnen Gold von Pusterwald nach Venedig getragen. Von diesen sagenumwobenen Geschichten abgesehen, gibt es aber auch Aufzeichnungen aus dieser Zeit, wonach Kaiser Friedrich III. verschiedenen Leuten das Recht gewährte, das ,,Tauerngold“ in Pusterwald zu schürfen. Danach wurde es aber ruhig um den Goldbergbau, bis man gegen Ende des 19. Jh., durch geringe Spuren des alten Bergbaues angeregt, wieder zu schürfen begann. Es handelt sich somit in Pusterwald um eine Reicherzlagerstätte, wie sie einst in den ,,Hohen Tauern“ abgebaut wurde. Am Rande sei nur noch bemerkt, dass hier außer den Edelmetallen Gold und Silber als Nebenprodukte auch noch Kupfer, Kobalt, Schwefel und Arsen gewonnen werden konnten.

Abgebaut wurde dann noch bis in die Zeit des 2 Weltkrieges, jedoch für den großen Durchbruch fehlte den Betreibern immer das nötige Kapital.

Selbst in den letzten Jahren wurden konkrete Versuche unternommen, diesen Goldbergbau wieder zu aktivieren, wobei der Beginn eines Kleinbergbaues in den nächsten Jahren nicht ausgeschlossen ist.

Tourismusverantwortliche in Pusterwald haben sich zur Aufgabe gemacht, diese alte romantische Sagenwelt wieder aufleben zu lassen und in unsere schnelllebige Zeit zu bringen. Das Goldwaschen kann für Jung und Alt eine erholsame und ruhige Freizeitbeschäftigung in einer wirklich noch heilen Natur darstellen.

Goldwaschen macht bekanntlich hungrig und so verwöhnt Sie, die Alpine Freizeitgestaltung http://www.j-m-p.at/ wie die alten Goldgräber rund um das Lagerfeuer gemütlich, mit einem kräftigen Stück T-Bone-Steak dazu Ofenkartoffel und Sauerrahmsoße.

Den Abend verbringt man an einem idyllischen Platz am Bach, umgeben von frischer Almluft unter traumhaftem Himmelszelt. Satt und zufrieden schlüpft man in den Schlafsack. Die urige Scheune auf duftendem Almheu lässt einen träumen vom großen Glück des Goldrausches. Am Morgen stärkt uns Matti mit einem typischen steirischen Frühstück, bevor jeder mit seinem persönlichen Reichtum nach Hause fährt.

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