Der hölzerne Osterturm von Kulm am Zirbitz

Das Osterfeuer, dessen Brauch bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts praktiziert, schon auf vorchristliche Traditionen zurückzuführen ist, wird jährlich am Osterwochenende entfacht. Als liturgischer Teil ist das Osterfeuer ein gesegnetes Feuer, kann somit dazu verwendet werden, sich von gesegneten Gegenständen, die man nicht mehr benötigt, zu entledigen. Der Pfarrer bzw. Priester entzündet anschließend am Feuer eine Osterkerze und trägt diese danach als Zeichen des Lichts in die Kirche – Jesus ist das Licht der Welt. Wie jedes Jahr veranstaltet die Landjugend Kulm am Zirbitz auch heuer ihr Osterfeuer. Das gezimmerte Feuer ist mit der besonderen Bauform einzigartig in Murtal. Sie zeigen dami

Wenn die Glocken nach Rom fliegen

Die Glocken und die Orgel schweigen ab dem Gloria des Abendgottesdienstes am Gründonnerstag bis zum Gloria der Osternachtsliturgie. Statt den Glocken werden Ratschen verwendet. Dieser Verzicht wird als „Fasten der Ohren" gesehen. Nach dem Volksglauben fliegen die Glocken nach Rom und kehren erst zur Auferstehungsfeier in der Osternacht zurück. Der traditioneller Ratscherspruch lautet: „Wir ratschen, wir ratschen zum englischen Gruß, damit ein jeder Christ beten muss. Fallet nieder auf eure Knie, betet ein Vaterunser, drei Ave Marie.“ In der Pfarre St. Oswald Möderbrugg ertönen statt der Glocken große Holzratschen, die im Kirchturm eingesetzt sind.

Hunds-Zahnlilie

Beschreibung Die Hunds-Zahnlilie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 cm. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane. Die Hunds-Zahnlilie besitzt zwei gegenständige Laubblätter, die eiförmig bis ei-lanzettlich sind und 6 bis 10 cm lang werden, sie sind braungrün, dunkelgrün oder graugrün gescheckt. Die Blütezeit liegt zwischen Februar und April. Die nickende Blüte ist dreizählig. Die sechs purpurfarbenen, selten weißen Blütenhüllblätter sind rund 3 cm lang und zurückgebogen. Foto Beren Markus Das Verbreitungsgebiet umfasst Südeuropa und das südliche Mitteleuropa. Erythronium dens-canis kommt von Nord-Portugal, Mittel-Italien, Albanien und

Spinnen mit Spindel und Spinnrad

17. März: Sonniger Gertrudentag, „Zu Gertrud beißt die Maus den Spinnfaden ab“, sagte man, um zu betonen, dass die Zeit der Winterarbeit im Haus vorbei war und die Feldarbeit begann. Gleich nach dem ersten Tauwetter, das ja oft schon im März einsetzt, begann die Arbeit auf Acker und Feld. Ich besuchte Heidi noch schnell am Wieserhof, um das alte Handwerk des Spinnen auf dem Spinnrad bildlich festzuhalten. Ein (Berg-)Bauernhof in einem ruhigen Seitengraben von Rothenthurm/St. Peter ob Judenburg im steirischen Murtal. Es liegt auf einer Seehöhe von 850 m, umzingelt von steilen Wiesen und Wäldern. Die Familie lebt in und mit der Natur - und doch nur 5 min. von der Bezirksstadt Judenburg entfern

Der Frühling erwacht mit Erikablüten im Murtal

Das Gebiet am Gulsenberg bzw. Preg (rechtes und linkes Murufer) ist eine Fundgrube sowohl für den Mineraliensammler, als auch für den Botaniker und Zoologen gleichermaßen interessant. Die Böden sind im Bereich des Serpentinvorkommens flachgründige Skelettböden (hoher Anteil an Steinsplittern im Mineralboden). Auf den steilen Sonnenhängen kommt es zur Ausbildung eines Trockenrasens, der als der östlichste inneralpine Trockenrasen Österreichs bezeichnet wird. Hier entsteht er nicht durch geringe Niederschläge, sondern durch die extreme Südlage und das Muttergestein. Auf flachen Hanglagen und steilen Hängen in Schattlagen, konnte sich der erikareiche Reliktföhrenwald ansiedeln. Oft schon im Jän

Die Palmweihe

Am „Schmerzhaften Freitag“ treffen sich die Familien noch im Morgengrauen – ganz wie es der alte Brauch verlangt. Es werden in den Stuben die Palmkätzchen zurechtgeschnitten, mit Weiden um eine Stab gewickelt und mit Buchsbaum- und Wacholderbaumzweigen schön verziert. Ursprünglich bestand der Palmbuschen aus sieben verschiedenen Pflanzen Der Palmsonntag läutet nicht nur die Karwoche ein, er ist auch jener Tag, an dem traditionell der Palmbuschen geweiht wird. Dem gebundenen Strauß aus Zweigen, der von Palmkätzchen gekrönt ist, wurden schon vor langer Zeit mystische Kräfte zugeschrieben - besonders nach der Weihe. An diesem Tag wird Jesus‘ Einzug auf einem Esel in Jerusalem gedacht. Damals st

Die Beziehung Biene - Blume - Imker

Vor den Einfluglöchern schwirrt es, ein gleichmäßiges Summen ist zu hören. Im Frühjahr sind die Honigbienen wieder unterwegs, bestäuben Blüten und sammeln Nektar. „Beim Imkern setzt man sich mit etwas sehr Ursprünglichem auseinander“, sagt Othmar, als er mir die Arbeit erklärt. „Die Arbeit mit den Tieren ist einfach wunderschön. Und es fasziniert mich bis heute, welch fantastisches Produkt diese kleinen Lebewesen schaffen können.“

Fensterln gehen

Romeo und Julia – dieses berühmte Liebespaar hat den Balkon populär gemacht. Sie oben, er unten. Diese Szene ist derart beliebt, dass heute noch Männer vor den Fenstern ihrer Herzensdame schmachten. In Murtal nennt sich der Brauch „Fensterln“. Dort greift der Mann sogar zu einer Leiter, um sich nachts heimlich in das Schlafzimmer seiner Angebeteten zu schleichen. Sie hält das Fenster für ihn offen, falls er sich bewährt. Historisch gilt „Fensterln“ als Brautwerbung.

Fassbinderei Eiletz ,,Was sich so lange bewährt kann nur gut sein!,,

Die Fassbinderei Eiletz wurde 1819 von Eiletz Simon I gegründet. Seit 1901 befi- ndet sich der Betrieb in der Knittelfelder Seckauerstrasse. Im Jahre 1970 wurde ein Geschäftslokal eröffnet und der Verkauf von diversen Holz & Korbwaren aufgenommen. Der Fassbindereibetrieb wurde von den Generationen laufend durch Zukäufe vergrößert und durch Spezialmaschinen modernisiert. Heute ist in der Fassbinderei Eiletz bereits die 6. Generation am Werk. Für die Produktion werden nur sehr fein gewachsen Hölzer verwendet und werden mehrere Jahre luftgetrocknet bis sie zur Verarbeitung kommen. Für die Verarbeitung der Fässer wird vorwiegend Eichenholz verwendet. Dieses stammt sowohl aus Österreich, sowie au

Steirische Kuhschelle

Merkmale Quelle Wikipedia Die Steirische Kuhschelle ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Blühend erreicht sie Wuchshöhen von 5 bis 20 selten auch 30 Zentimeter, fruchtend von zumindest 20, meist 30 bis 50 selten bis 70 Zentimeter. Die Pflanze bildet eine Pleiokorm-Wurzel aus. Blüten und Laubblätter sind mit 4 bis 5 Millimeter langen Haaren bedeckt. Die Spreite der Grundblätter ist einfach gefiedert und weist zwei (bis drei) Seitenfiederpaare auf. Die unteren Seitenfiedern sind dreispaltig. Es sind sieben bis 20 Blattzipfel vorhanden, die 6 bis 11 Millimeter breit sind. Die Laubblätter erscheinen zur Blütezeit und sterben im Winter ab. Die Stängelblätter sind sitzend, 35 bis 45 Millimeter

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