Die Zeit der magischen Rauhnächte beginnt!

Die Zeit der „Zwölften“, die zwölf Nächte zwischen Weihnacht und Dreikönig gilt traditionell als Zeit der Geister und Seelen. Vielfältiges Brauchtum, Orakel, Magie und Aberglaube rankt sich um diese Tage und Nächte. Es sind sehr geheimnisvolle Tage, von denen niemand genau sagen kann, wie und wann sie entstanden sind und was sie bedeuten. Vier der zwölf Raunächte sind von ganz besonderer Bedeutung: • Die längste Nacht des Jahres zur -Wintersonnenwende, auch Thomasnacht genannt, am 21. Dezember• -Die heilige Nacht, am 24. Dezember• -Die Nacht, in der wir zu Silvester das neue Jahr willkommen heißen, am 31. Dezember• -Die Nacht zum Dreikönigstag am 5. Januar Geheimnisvolle Rituale In der Steie

Bartbinden - jagdliches Handwerk mit Tradition

Bartbinden verbindet wie kaum ein anderes Handwerk Jagd, Gegenwart und Vergangenheit. Ein starker Gamsbart oder Hirschbart fasziniert am Hut getragen ebenso wie am Ziemer des Gamsbockes oder am Träger des Brunfthirsches. Beim Rupfen werden kleine Grannenbüschel grade herausgezogen. Diese „Haarbüschel“ werden einzeln in Zeitungspapierseiten eingewickelt. Der eingelegte Holzspan soll das Brechen der Bartgrannen vermeiden. Es ist wichtig, die Büschel alle getrennt einzupacken, da der Bartbinder die kurzen„Haare“ inder Mitte des Bartes einbindet, während die längsten Grannen an den Rand kommen. So fällt der Gamsbart später schöner und behält seine typische Form. Beim Bartbinden werden zuerst die

Das Schindeldach

Holzschindeln gelten schon seit Jahrhunderten als zuverrlässliges Material für Dächer. Die Herstellung der Holzschindeln nimmt seit jeher ihren Anfang in der gewissenhaften Auswahl der Schindelhölzer. Nach überlieferter Auffassung ist das langsame Wachstum von Bäumen auf kargem Boden in hohen Lagen zur Entstehung von gutem Schindelholz notwendig. Das Holz für die Schindelherstellung sollte möglichst astfrei sein und wenig Verletzungen oder Harzgallen haben. Gutes Schindelholz muss außerdem geradfaserig oder sogar im Drehwuchs nachsinnig gewachsen sein. Bei nachsinnigem Holz kann der Schindelhersteller trotz deutlich sichtbarem Drehwuchs völlig gerade Schindeln herstellen. Wenn die Holzfaser

Vom heißen Eisen zur Murtaler Räucherpfanne

Jeder ist seines Glückes Schmied. (Matthias Claudius) … ist ein bekanntes Sprichwort das hier wörtlich genommen wird! Die Schmiede-Kunst ist eines der ältesten und traditionsreichsten Handwerke und erfordert neben handwerklichem Geschick auch vollen körperlichen Einsatz. In der vierten Generation wird die Schmiede und Reparaturwerkstätte ''Wechselberger'' von Hans Wechselberger mit seiner Gattin Marianne geführt. die Schmiede blickt mit dem Handwerk auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück. In der urigen Schmiede in Feistritz bei Knittelfeld stellt er aus einem Stück Eisen eine einzigartige Murtaler Räucherpfanne her. Die Vorlage hat er von alten Mustern übernommen und wieder belebt.

Adventmarkt am Erlebnisbauernhof - Adelwöhrerhof

In einer Gesellschaft, wo schon jeder alles hat, ist das Besondere eine gemeinsame schöne Zeit zu verbringen, wenn es auch oft nur Stunden sind. Diesem Trend entsprechend entwickeln sich die Weihnachtsmärkte immer mehr zu Unterhaltungsmärkten mit Live-Programm und zu Punschmärkten. In Pölstal wirken die Sorgen und der vorweihnachtliche Stress plötzlich gar nicht mehr so groß. Man trifft Freunde und Bekannte und manche finden sich selbst. Der kleine aber feine Markt bietet Köstliches, Schönes und Idyllisches. Die familiäre Atmosphäre garantiert ein nettes Zusammentreffen ohne Hektik und mit viel Freude. Bei einer warmen Tasse der zahlreichen Punschkreationen wie dem Apfelstrudelpunsch oder ei

Nikolaus- und Krampusbrauch im Murtal

Das Nikolaus- und Krampusbrauchtum hat in den letzten 30 Jahren einen enormen Aufschwung erhalten, durch diese Entwicklung sind sehr viele neue Nikolaus- und Krampusgruppen entstanden, die sich leider nicht immer mit dem Wurzeln des Krampusbrauches beschäftigen und daher auch sehr viel Verkitscht wurde. Nikolaus und Krampus treten immer gemeinsam und grundsätzlich nur am 5. und 6. Dezember auf. Durch den gemeinsamen Auftritt wird klargestellt, dass das Gute über das Böse immer gewinnt und der Krampus dem Nikolaus zu gehorchen hat. Früher sind Nikolaus und Krampus nur von Haus zu Haus bzw. von Hof zu Hof gezogen und haben die Kinder beschenkt oder bestraft. Durch das Entstehen von immer mehr

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