Vom Korn zum Mehl

Der Ort Mühlen wird erstmals 1200 urkundlich erwähnt und dürfte seine Existenz wohl dem Betrieb mehrerer Mühlen verdanken. Am Ortseingang von Mühlen befindet sich das Wahrzeichen der Gemeinde, die „Alte Bauernmühle“. Hier kann jeder Gast selbst zum Müller werden und sein eigenes Mehl mahlen. Die Bauernmühle ist voll funktionstüchtig. Das Bachwasser läuft über eine hölzerne Zuleitun aus eineinhalb Meter Fallhöhe auf die sogenannten „Kümpfe“ des Mühlrades und bringt so eine Leistung von 5,5 PS. Pro Stunde können vier bis sieben Kilogramm Mehl zwischen den handgemeißelten Mahlkörpern aus Naturstein gemahlen werden. Das typische „Klappern“ der Mühle wird von der Rüttelvorrichtung erzeugt, die di

Goaßlschnalzer der Steirerherzen Knittelfeld

In früheren Jahrhunderten wurde von vielen Fuhrleuten bei der Einfahrt in Ortschaften oder bei anderen Gelegenheiten mit der Peitsche geknallt. Zur Unterscheidung von anderen Fuhrwerken setzten die Fuhrleute immer spezifischere Knallfolgen ein. Es entstanden bestimmte Schlagarten wie der Vorhandschlag, der Rückhandschlag und der Doppelschlag, später auch die „Triangel“. Im Laufe der Zeit entstanden so Erkennungsmelodien, einzelne Fuhrleute entwickelten beachtliche Geschicklichkeit und übten auch in ihrer Freizeit mit der Peitsche diese Technik. Heute liegt der Sinn des Goaßlschnalzen darin, nach einem Musikstück, gespielt von einer Harmonika, im Gleichklang die Takte zu schnalzen. Die Tr

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